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Literarische Hausapotheke

Bücher lesen, wenn sonst nichts mehr hilft.

 

Mit den Stimmungen ist es ja wie mit dem Wetter. Sie kommen und gehen, sie klettern rauf und fallen runter, und helfen tut dagegen reichlich wenig.

 

Außer vielleicht ein beherzter Griff in die Literarische Haus­apotheke. Denn die hat für jedes Wehwehchen das richtige Mittel. Welche das sein können, lesen Sie hier:

 

Sie haben Mist gebaut und wollen sich ablenken?
Eine Reise in fremde Länder hilft, mit Joseph Conrads „Das Herz der Finsternis“ oder Ma Jians „Red Dust“.

 

Sie wollen den Hut drauf hauen?
Lesen Sie vorher Rolf Dobellis Buch „Fünfunddreißig“.

 

Sie haben einen Unfall gebaut?
Es könnte noch viel schlimmer kommen, überzeugen Sie sich mit „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel.

 

Sie meinen, Sie haben Komplexe?
Lesen Sie „Das bin doch ich“ von Thomas Glavinic.

  

Sie sind gehetzt?
Dann brauchen Sie Zen. Am besten die „Blüten des Augenblicks“ von Ko Un.

 

Sie langweilen sich?
Auch das gibt’s. Dann lesen Sie ein dickes Buch, zum Beispiel Thomas Pynchons „Gegen den Tag“.

 

Sie wollen es mal so richtig schön krachen lassen?
Schon „Der Liebhaber“ von Marguerite Duras gelesen?

 

Sie sind eine Frau und in den falschen Mann verliebt? Arundhati Roy und „Der Gott der kleinen Dinge“ helfen gut beim Weinen.

 

Sie fühlen sich von einem Mann ausgenutzt?
Mieze Medusa hat in „Freischnorcheln“ eine mögliche Lösung parat.

 

Sie sind ein Mann und wollen neu anfangen?
Nehmen Sie E. Annie Proulx und „Schiffsmeldungen“ ein.

 

Sie wollen endlich wissen, wie die Frauen ticken?
Lesen Sie „Jessica, 30“ von Marlene Streeruwitz.

 

Und wenn das alles nichts hilft?

„Einfach Essen. Das Kochbuch für harte Zeiten“ von Reinhard P. Gruber!

 

 

 

 
Die literarische Hausapotheke

Wenn das Leben wieder einmal so richtig
zugeschlagen hat, lesen Sie!
Foto: Doris Lind